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Audio-Receiver und Transmitter

Audioempfänger und -sender dienen zur Übertragung eines Audiosignals zwischen einer Quelle und einem Zielgerät. Der Sender übernimmt das Signal von der Quelle und leitet es weiter, während der Empfänger es aufnimmt und an das Gerät übergibt, das den Ton wiedergibt oder verarbeitet. Beide Funktionen können auf getrennte Geräte verteilt oder in einem Gerät mit umschaltbarem Modus kombiniert sein. Kläre bei der Auswahl daher zuerst die Übertragungsrichtung und die Anschlüsse auf beiden Seiten.

Audioempfänger und -sender

Als Signalquelle kann beispielsweise ein Fernseher, Computer, Player, Mischpult oder ein anderes Gerät mit Audioausgang dienen. Das Ziel sind häufig Kopfhörer, Lautsprecher, Verstärker, Autoradio, Aufnahmegerät oder ein weiterer Bestandteil der Audioanlage. Entscheidend ist nicht nur, zwischen welchen Geräten du den Ton übertragen möchtest, sondern auch, in welche Richtung das Signal fließen muss.

Ein Audiosender wird an die Quelle angeschlossen. Er nimmt den Ton über den verfügbaren Eingang auf, verarbeitet ihn und überträgt ihn an einen Empfänger oder direkt an ein kompatibles Zielgerät. Ein typisches Beispiel ist die Übertragung des Fernsehtons an kabellose Kopfhörer. Ein Audioempfänger wird dagegen an das Ziel angeschlossen und führt ihm das Signal des Quellgeräts zu, beispielsweise vom Smartphone zum Verstärker.

Bei einem kombinierten Empfänger und Sender wählst du vor der Verwendung den passenden Modus aus. Ein solches Gerät ändert nichts am Grundprinzip: Im Sendermodus muss es mit der Quelle und im Empfängermodus mit dem Ziel verbunden sein. Die Bezeichnungen der Modi, die Art der Umschaltung und die verfügbaren Schnittstellen können sich je nach Modell unterscheiden.

Unterschied zwischen Empfänger und Sender

Gerätetyp Wo wird es angeschlossen? Signalrichtung Anwendungsbeispiel
Audiosender An die Audioquelle Von der Quelle zum empfangenden Gerät Übertragung des Fernsehtons an kabellose Kopfhörer
Audioempfänger An das Audiozielgerät Vom sendenden Gerät zum Ziel Wiedergabe des Smartphone-Tons über einen Verstärker oder Lautsprecher
Empfänger und Sender in einem Gerät Je nach gewähltem Modus an die Quelle oder das Ziel Wird vom aktiven Modus bestimmt Abwechselnde Verwendung zum Senden oder Empfangen von Ton

Die Tabelle vergleicht die Aufgabe der Geräte, nicht die Klangqualität oder Reichweite. Diese hängen von der konkreten Lösung, der verwendeten Übertragungsart und den räumlichen Bedingungen ab. Orientiere dich vor der Bestellung an den Kennzeichnungen der Ein- und Ausgänge sowie der Modi des ausgewählten Modells.

Kabellose Audioübertragung

Eine kabellose Audiolösung reduziert die Notwendigkeit, ein Signalkabel zwischen Quelle und Ziel zu verlegen. Ein Kabel kann jedoch weiterhin erforderlich sein, um den Sender mit der Quelle oder den Empfänger mit den Lautsprechern zu verbinden oder das Gerät mit Strom zu versorgen. Kabellos beschreibt daher vor allem die Übertragungsart zwischen den Geräten und nicht unbedingt eine vollständig kabelfreie Anlage.

Sender und Empfänger müssen eine miteinander kompatible Kommunikationsart verwenden. Das bloße Vorhandensein einer Funkfunktion bestätigt noch nicht, dass sich zwei bestimmte Geräte verbinden lassen oder dass sie denselben Audioübertragungsmodus unterstützen. Prüfe die Kompatibilität daher anhand der Dokumentation beider Seiten der Anlage.

Beim Ansehen von Videos, Spielen oder Arbeiten mit Ton kann die Verzögerung zwischen Quelle und Wiedergabe wichtig sein. Ihre Größe lässt sich nicht allein daraus ableiten, ob es sich um einen Empfänger oder Sender handelt. Prüfe die Angaben der konkreten Geräte und berücksichtige auch die gesamte Übertragungskette, da das Ergebnis durch Quelle, Sender, Empfänger und Ziel beeinflusst werden kann.

Anschluss von Quelle und Ziel

Prüfe zunächst den Audioausgang des Quellgeräts. Ermittle anschließend, welchen Eingang der Sender oder das Kombigerät im entsprechenden Modus bietet. Auf der anderen Seite der Übertragung gehst du umgekehrt vor: Der Empfänger muss über einen Ausgang verfügen, den du mit dem Eingang der Lautsprecher, des Verstärkers, des Autoradios oder eines anderen Zielgeräts verbinden kannst.

Gleich geformte Schnittstellen übertragen nicht immer denselben Signaltyp, und ein Eingang kann nicht automatisch als Ausgang verwendet werden. Achte deshalb auf die Beschriftungen der Anschlüsse und die Signalrichtung. Wenn die Anlage sowohl digitales als auch analoges Audio verwendet, prüfe außerdem, ob das gewählte Gerät die erforderliche Ein- und Ausgangsart unterstützt; diese Eigenschaft kann nicht bei jedem Modell vorausgesetzt werden.

Was du vor der Auswahl prüfen solltest

  • Bestimme, welches Gerät die Audioquelle und welches das Ziel ist.
  • Entscheide, ob du senden, empfangen oder zwischen beiden Modi wechseln möchtest.
  • Vergleiche den Ausgang der Quelle mit dem Eingang des Senders und den Ausgang des Empfängers mit dem Eingang des Zielgeräts.
  • Prüfe, ob alle Komponenten dieselbe kabellose Übertragungsart und den gewünschten Audiomodus unterstützen.
  • Prüfe die Stromversorgung und überlege, wo das Gerät aufgestellt werden kann.
  • Wenn du mehrere Geräte verbindest, informiere dich über das Koppeln und Umschalten zwischen ihnen.
  • Prüfe bei der Verwendung zusammen mit einem Bild oder bei interaktivem Audio die angegebene Verzögerung der gesamten Anlage.
  • Prüfe die Bedienelemente, die Kennzeichnung der Modi und den Ablauf der erneuten Verbindung.

So stellst du eine geeignete Signalkette zusammen

  1. Notiere das Gerät, von dem der Ton ausgeht, und seinen verfügbaren Audioausgang.
  2. Bestimme das Gerät, auf dem du den Ton hören oder weiterverarbeiten möchtest, sowie dessen Eingang.
  3. Wähle entsprechend der Signalrichtung einen Sender, Empfänger oder ein Kombimodell für die Verbindung dazwischen.
  4. Vergleiche die kabelgebundenen Schnittstellen an beiden Enden sowie die Art der kabellosen Kommunikation.
  5. Stelle vor der Verwendung den richtigen Modus ein, verbinde Quelle und Ziel und führe die Kopplung gemäß den Geräteanweisungen durch.

Dieses Vorgehen hilft dabei, drei verschiedene Fragen zu trennen: Woher der Ton kommt, wohin er übertragen wird und auf welche Weise er zwischen den Geräten übertragen wird. Weder der Empfänger noch der Sender bestimmt allein die Eigenschaften der gesamten Audioanlage. Beurteile die Kompatibilität und eine mögliche Verzögerung erst anhand der konkreten Kombination aus Quelle, Übertragungsgeräten und Ziel.

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