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Farben für Leder/Kunstleder

Farbe für Leder und Kunstleder muss an einer flexiblen Oberfläche haften, ohne bei normalem Biegen zu reißen. Naturleder und synthetisches Kunstleder besitzen jedoch nicht dieselbe Saugfähigkeit oder Oberflächenbehandlung. Prüfe vor dem Kauf das genaue Material des Gegenstands und die Kompatibilität des Produkts. Ein Test an einer verdeckten Stelle zeigt Farbveränderung und Haftung.

Reinigung ohne Beschädigung des Untergrunds

Entferne Staub und Fett mit einem für das jeweilige Material geeigneten Mittel. Aggressive Lösungsmittel können eine synthetische Schicht aufweichen oder mattieren. Lass den Gegenstand nach der Reinigung vollständig trocknen und berühre die zu bemalende Fläche nicht mit den Fingern.

Dünne Schichten bleiben elastischer

Trage die Farbe mit einem Schwamm, Pinsel oder vom Hersteller empfohlenen Applikator auf. Mehrere feine Schichten werden meist gleichmäßiger als ein dicker Auftrag. Halte dazwischen die Trocknungszeit ein und biege den Gegenstand nicht vor vollständiger Aushärtung.

Leder im Vergleich zu Synthetik

  • Saugfähiges Leder kann die Farbe in die Oberfläche aufnehmen.
  • Kunstleder erfordert Haftung auf einer glatteren geschlossenen Schicht.
  • Ein Marker eignet sich für Details, Flächenfarbe für größere Reparaturen oder Motive.
  • Das abschließende Schutzmittel muss mit Farbe und Untergrund kompatibel sein.

Weitere Farbtechniken bündelt Malfarben; verwende gewöhnliches Acryl aus der Kategorie Acrylfarben nicht, ohne seine Eignung für Leder zu prüfen.

Schonender Gebrauch nach der Aufarbeitung

Belaste den Gegenstand erst nach Ablauf der vom Hersteller angegebenen Zeit. Reinige ihn ohne scheuernden Schwamm und starkes Reiben. Achte bei Schuhen besonders auf Stellen, die regelmäßig gebogen werden.

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