Gitarrenkabel
Ein E-Gitarren-Kabel hat an beiden Enden eine 6,3-mm-Monoklinke und verbindet die Gitarre mit dem Verstärker, einem Pedal oder dem Audio-Interface. Es ist abgeschirmt, damit es kein Brummen von Licht und Stromversorgung einfängt. Zur Auswahl stehen Hunderte Gitarrenkabel von Fender, Cordial, Roland, Revoltage, Cascha, Bespeco und Soundking – mit geraden und gewinkelten Steckern, im PVC- oder Textilmantel. Dasselbe Kabel taugt auch für E-Bass und elektroakustische Gitarre.
Welche Länge sollte ein Gitarrenkabel haben?
Zum Üben zu Hause am kleinen Combo reichen 3 m, dann liegt das Kabel nicht im ganzen Zimmer herum. Für Proberaum und Bühne sind 6 m üblich, so kannst du dich bewegen, ohne dass das Kabel spannt. Längen von 9 und 10 m sind für große Bühnen gedacht oder für Situationen, in denen du weit weg vom Verstärker stehst. Zwischen die Effekte auf dem Pedalboard gehören kurze Patchkabel, Kabel für Keyboards und andere Instrumente findest du in der Kategorie Instrumentenkabel.
Gerader oder gewinkelter Klinkenstecker für die Gitarre?
Ein gewinkelter Stecker (90°) passt zu Gitarren mit der Buchse an der Korpuskante oder auf der Decke – das Kabel steht nicht ab und belastet die Buchse weniger. Ein gerader Stecker ist universell und passt in jeden Verstärker und jedes Pedal. Viele Kabel haben deshalb ein gewinkeltes Ende für die Gitarre und ein gerades für den Verstärker oder das erste Pedal.
Verändert das Kabel den Klang der Gitarre?
Ein langes Kabel mit höherer Kapazität kann bei passiven Tonabnehmern die Höhen bedämpfen, die Gitarre klingt dann dunkler. Die Kapazität wird in Picofarad pro Meter (pF/m) angegeben, und die Kabel im Angebot liegen ungefähr zwischen 75 und 115 pF/m. Spielst du über ein langes Kabel und willst einen helleren Klang, nimm einen niedrigeren Wert oder ein kürzeres Kabel.
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